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    Kurzinhalt & Pressenotiz

    In den Jahren nach 1945 sind die Braschs eine perfekte Funktionärsfamilie, die in der sowjetisch besetzten Zone den deutschen Traum vom Sozialismus lebt: Horst Brasch, ein leidenschaftlicher Antifaschist und jüdischer Katholik, baut die DDR mit auf, obwohl seine Frau Gerda darin nie heimisch wird. Sohn Thomas wird zum Literaturstar, er träumt wie sein Vater von einer gerechteren Welt, steht aber wie seine jüngeren Brüder Peter und Klaus dem real existierenden Sozialismus kritisch gegenüber. 1968 bricht in der DDR wie überall der Generationenkonflikt auf. Vater Brasch liefert den rebellierenden Sohn Thomas an die Behörden aus - und leitet damit auch das Ende der eigenen Karriere ein. Nach 1989 sind sozialistische Träume, egal welcher Art, nichts mehr wert.

    Regisseurin Annekatrin Hendel (»Vaterlandsverräter«, »Anderson«) porträtiert in ihrem neuen Film drei Generationen Brasch, die die Spannungen der Geschichte innerhalb der eigenen Familie austragen - zwischen Ost und West, Kunst und Politik, Kommunismus und Religion, Liebe und Verrat, Utopie und Selbstzerstörung. Sie trifft die einzige Überlebende des Clans, Marion Brasch, sowie zahlreiche Vertraute, Geliebte und Freunde, unter ihnen die Schauspielerin Katharina Thalbach, der Dichter Christoph Hein, die Liedermacherin Bettina Wegner und der Künstler Florian Havemann.

    FAMILIE BRASCH ist ein Zeitpanorama, das Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht, ein Epos über den Niedergang des »Roten Adels«, ein »Buddenbrooks« in DDR-Ausgabe.

     

    Trailer

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    Neun Fragen an Annekatrin Hendel

    Du hast schon mehrere vielstimmige Filme über Künstlerinnen und Künstler gemacht, die in der DDR eigene, widerständige und widersprüchliche Stimmen waren: Paul Gratzik, Sascha Anderson, Christian Flake Lorenz und deine Freundin Ines Rastig. Insofern scheint es ziemlich naheliegend, dass du dich irgendwann auch mit Thomas Brasch auseinandersetzen musstest. Warum erweiterst du den Blick auf ihn aber zu einer Familiengeschichte?

    Auch wenn Thomas Brasch der berühmteste Spross seiner Familie ist, war der Gedanke, die ganze Familiengeschichte zu verfilmen, von Anfang an da. Auch meine anderen Filme sind keine klassischen Künstlerporträts. Mich interessiert, persönliche Geschichten und Biografien in ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen und Widersprüchen zu erzählen. Schon als ich 2001 Heinrich Breloers »Die Manns« sah, malte ich mir aus, wie es wäre, eine starke ostdeutsche Familiensaga zu verfilmen. Am besten über eine Funktionärsfamilie, an der sich exemplarisch die Hoffnungen und Irrtümer des kommunistischen Traums, auch im ganz Alltäglichen, bis zum Untergang der DDR erzählen ließe. Und da dachte ich sofort an die Familie Brasch. Zu dem Zeitpunkt arbeitete ich aber noch am Theater. Als ich 2011 schon ein paar Filme produziert hatte, bekam ich davon Wind, dass Marion Brasch ihr eigenes Familienschicksal aus der subjektiven Sicht des Nesthäkchens niederschreibt. Da habe ich mich sofort auf ihren Roman gestürzt, der mich so fasziniert hat, dass ich beschloss, einen Spielfilm zu produzieren, der 2019 gedreht wird. Für die Romanverfilmung suchte ich zu Recherchezwecken nach Zeitzeugen und Weggefährten. Als ich sah, wie eng sie alle mit den Geschicken der einzelnen Familienmitglieder verbunden sind, war klar, dass ich die Begegnungen mit der Kamera begleiten werde - und so wurde die Idee zu diesem Dokumentarfilm geboren. Die Offenheit, Wärme, Intensität und die komplexen Reflexionen meiner Protagonisten führten zu einem neuen, eigenständigen Zugriff auf die Familiengeschichte der Braschs

    Filmstills

    Klaus, Peter, Marion, Gerda, Thomas Brasch

    Bei deinen anderen Filmen lässt du deinen persönlichen Bezug zu den Protagonisten und Protagonistinnen Teil der Erzählung werden. Wo liegen deine Berührungspunkte mit der Brasch-Familie?

    Tatsächlich gibt es auch hier persönliche Bezüge. Für mich war Thomas Brasch ein Popstar, bevor ich auch nur eine Zeile von ihm las. Sein Rauswurf aus der DDR nach der Biermann-Ausbürgerung empörte mich. Da war ich in der 8. Klasse. Später, in den 80ern, lernte ich Marion kennen. Sie wollte Sängerin werden und suchte nach einem passenden Look, ich habe Mode gemacht, das hat uns zusammen gebracht. In meiner Theaterzeit traf ich oft auf Peter Brasch. Es wurde viel gefeiert und über Kunst und Politik gestritten, wir hatten ein eher schwieriges Verhältnis. Sein früher Tod hat mich tief getroffen. Thomas Brasch bin ich dann in den 90ern auf Streifzügen durch das nächtliche Berlin begegnet, da hatte ich all seine Filme gesehen. Seine Gedichte und sein Blick auf die Welt fesselten mich. Wenn ich Lust auf einen Disput mit Thomas und Konsorten hatte, wusste ich, wo er zu finden war: Er hielt regelmäßig Hof im »Ganymed«. Das Restaurant lag genau unter seiner großen Wohnung neben dem Berliner Ensemble. Er beklagte, dass sie viel zu teuer sei und sagte gleichzeitig: »Meine Mutter meinte, wer am Schiffbauerdamm wohnt, hat es geschafft«. Da war die Mutter schon 25 Jahre tot. Über diesen Satz habe ich oft nachgedacht. Er führte mich zu der Frage: Woran sind die Brasch-Söhne eigentlich kaputt gegangen?

    Was sich als großes Thema durch die Geschichte der Familie Brasch und durch deinen Film zieht, ist die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen. Um die großen Daten der jüngeren deutschen Geschichte herum (1945 - 1968 - 1989) entstehen überall Verletzungen, aber diskutiert wird nicht. Man hat den Eindruck: jede Generation bricht mit der davor und verweigert gleichzeitig der nachfolgenden das Gespräch. Ist es dein Anliegen, dieses Gespräch im Nachhinein zu rekonstruieren?

    Ja, genau das versuche ich. »Familie Brasch« ist ein Dokumentarfilm, der sich mit heutigen Fragen an etwas Vergangenes annähert. Der Film erzählt, wie sich die Jungen von der Vätergeneration zu emanzipieren versuchen. Mir ist wichtig, dass man diesen gewöhnlichen, archetypischen Vorgang der Auseinandersetzung als einen politischen wahrnimmt, auch wenn - oder gerade weil - er sich innerhalb einer Familie abspielt. Es ging um etwas, um nicht weniger als die letzte große Utopie, während gleichzeitig der tief humanistische Gesellschaftsentwurf des Vaters, der dem Antifaschismus entsprang, zur Diktatur mutierte. Beide Seiten, beide Generationen, glaubten an die Möglichkeit einer besseren Welt. Beide Seiten führten eine verzweifelte Auseinandersetzung darüber, welcher Weg der richtige ist. Die Jungen mit Hoffnung, Offenheit und Neugier, bis sie am Herrschaftsanspruch der Alten abprallten. Wie groß muss die Enttäuschung der Kinder gewesen sein, die den Traum vom Sozialismus teilten, sich aber mit den real existierenden Zuständen nicht abfinden konnten. Die Alten stellten sich offensichtlich vor, dass eine, nämlich ihre Generation ausreicht, um so einen gewaltigen gesellschaftlichen Umbruch durchzusetzen. Sie meinten wohl, dass sie die Talente und Kapazitäten ihrer Kinder nicht nötig hätten. Fatale Fehleinschätzungen, aus denen wir vielleicht etwas lernen können in Zeiten, wo meine Generation die Schaltstellen der großen und kleinen Macht besetzt. Was geben wir unseren Kindern weiter angesichts dessen, dass wir uns anscheinend in einer epochalen Zeitenwende befinden? Worüber streiten wir mit ihnen heute?

    Im aktuellen 1968-Diskurs spielen ostdeutsche Erfahrungen keine große Rolle. Man liest von der »versäumten Revolte«, die von der DDR-Diktatur im Keim erstickt wurde. Freunde von Thomas Brasch wie Bettina Wegner oder Florian Havemann zeichnen in deinem Film ein anderes Bild: dass es eine eigene Form des Widerstands gab, der nicht von »außen« kam, sondern eigentlich eine Diskussion mit den Vätern über einen besseren Sozialismus herausfordern wollte. Ist der gesamtdeutsche Blick auf »1968« zu einseitig?

    Warum sollte es einen gesamtdeutschen Blick geben? Es gab ja zwei Seiten. Einzige Gemeinsamkeit 1968 zwischen Ost und West: Die Vätergenerationen sahen sich in beiden Teilen Deutschlands existenziell bedroht. Aber die Revolte der »Kinder« in Ost- und Westdeutschland waren jeweils von anderen politischen Ursprüngen und Zielen motiviert. Die Jugendlichen interessierten sich naturgemäß politisch am meisten für die Konflikte in ihrem eigenen Gesellschaftssystem. Die Studentenrevolten im Westen hatten zwar die Sympathie der DDR-Funktionärskinder (und das waren Thomas Brasch, Bettina Wegner, Florian Havemann und ihre Kameraden), aber nicht die Bedeutung wie die Ereignisse in Prag im August 1968. Die West-Achtundsechziger träumten von Revolution, haben Reformen bewirkt, diese und ihre Leistungen für die Nachkommen dokumentiert wie keine andere Generation und sitzen heute in hohen Ämtern. Die Ost-Achtundsechziger hatten damals keine Öffentlichkeit, weder Medien noch Organisationen und somit auch keine wirklichen Chronisten. Sie rebellierten im Geheimen gegen die Alten. Immerhin haben sie damit das langesame Sterben ihres Staates ausgelöst, das 1989 in die »friedliche Revolution« mündete. Ich würde also nicht von »versäumter« Revolte der Ost-Achtundsechziger sprechen, sondern eher von einer Revolte, die, obwohl sie wirksam war, es nicht schaffte, sich mit Vehemenz in die deutschen Geschichtsbücher einzuschreiben.

    Filmstills

    Thomas Brasch

    Mit deinem Film über Rainer Werner Fassbinder hast du einen zentralen Protagonisten der westdeutschen Künstlerszene porträtiert, die auch um 1968 gegen ihre Vätergeneration revoltiert hat. Hätten sich Fassbinder und Thomas Brasch etwas zu sagen gehabt?

    Sie hatten sich etwas zu sagen und standen nach der Übersiedlung von Thomas Brasch in engem Austausch. Schon 1976 sollte Fassbinder für die Uraufführung von Thomas Braschs Stück »Lovely Rita« an der Freien Volksbühne in Berlin die Regie übernehmen. Sie hielten sich gegenseitig für die wichtigsten Nachkriegsautoren (beide waren 1945 geboren), die die Widersprüche im geteilten Deutschland zur Sprache brachten. Der erste Spielfilm von Thomas Brasch »Engel aus Eisen« (1981) ist durch Gespräche mit Fassbinder angeregt worden. Man kann sagen, sie waren Freunde.

    Was oft in den Erzählungen über Thomas Brasch fehlt, ist seine Karriere als Filmemacher. Das verwundert etwas, weil immerhin zwei seiner Spielfilme im Wettbewerb von Cannes liefen. Denkt man daran, wie etwa die Präsenz des Films »Toni Erdmann« (2016) gefeiert wurde, hätte das doch eigentlich in Erinnerung bleiben müssen. Wie erklärst du dir das? Wollte man einen Regisseur, der sich auch in der BRD öffentlich für seine Ausbildung an der DDR-Filmhochschule bedankte, nicht in der westdeutschen Filmszene dabei haben?

    Wer weiß, welche Bedeutung »Toni Erdmann« später für die Deutschen haben wird, wenn die Regisseurin demnächst mit anarchistischen Werken provoziert, sich frech und radikal gegenüber den Medien verhält und noch dazu einem skandalösen Lebensstil frönt. Thomas Braschs »Engel aus Eisen« war Anfang der 80er auch erst mal Kult. Den schnellen Ruhm als dissidentischer Ostdichter im Westen hat Thomas Brasch nie demütig angenommen. Er verweigerte sich konsequent, wenn er von der Westpresse für Propagandazwecke gegen seinen Funktionärs-Vater oder gegen die DDR instrumentalisiert werden sollte. Sein provozierendes rebellisches Wesen behielt er zeitlebens. Nach dem Mauerfall wurde es recht still um ihn. Man spielte seine Stücke nicht mehr, seine Filmideen wurden nicht realisiert, man war nicht mehr so interessiert an ihm. Die Schauspielerin Ursula Andermatt sagt in meinem Film, »da war er dann schon das ‚Enfant terrible‘, mit dem man auch was aushalten muss«.

    Thomas Brasch, Sascha Anderson, Paul Gratzik, Rainer Werner Fassbinder waren alles Männer mit erotischer Ausstrahlung. Deine Filme gehen diesem Aspekt stets nach und irritieren damit oft die »offiziellen« Erzählungen in Bezug auf ihre zeitgeschichtlichen Bedeutungen. Wieso ist dir dieser Aspekt wichtig?

    Ich würde nicht sagen, dass die Filme diesen Aspekt besonders betonen. Es ist eher so, dass ich mich prinzipiell für Jahrhundert-Geschichten und für gewaltige Verführer-Charaktere interessiere. Dazu gehört dann natürlich auch die Magie und das Charisma, das von diesen Helden ausgeht. Das kann ich dann, wenn ich den Film mache, unmöglich weglassen.

    Die Brasch-Familiengeschichte wird ja vor allem durch Horst und Thomas dominiert. Auf dem von Leif Heanzo gemalten Familienportrait, das immer wieder in deinem Film auftaucht, scheinen beide im Streit miteinander absorbiert, während die anderen Familienmitglieder uns Betrachter_innen anschauen. Wie bist du mit der Dominanz dieser beiden patriarchalen Figuren umgegangen?

    Das Familiengemälde ist bewusst als Stilmittel zur Darstellung dieser Konstellation gestaltet und somit wesentlicher Bestandteil meiner Filmerzählung. Vater Horst und sein ältester Sohn Thomas haben bereits erbitterte Kämpfe ausgefochten, während die anderen Geschwister noch mit Murmeln gespielt haben. Klaus und Peter waren als Erwachsene auch keine Kinder von Traurigkeit, konnten aber die Aktionen ihres ältesten Bruders nie toppen. Und Marion war zu klein.

    Hätte man Marions Geschichte nicht auch weitererzählen können? Sie gehörte ja 1989 zu den Unterzeichnern der »Resolution« von Rockmusikern und Liedermachern zur Unterstützung des Neuen Forums und steht als Radiomoderatorin auch sinnbildlich für ein neues Sprach-Selbstbewusstsein nach dem Verstummen ihrer literarisch etablierten Brüder.

    Marions Geschichte schlängelt sich durch den ganzen Film. Der Film zeigt sie heute in New York, der Stadt, die auch für Thomas Sehnsuchtsort war. Wir sehen, wie sie ihren ersten Roman dort vorstellt. Wir erleben sie in Berlin, im Studio als Radio-Moderatorin. Wir sehen: Marion Brasch hat als Einzige überlebt. Mit ihrer Tochter Lena Brasch macht sie in Berlin zusammen Theater. Die Geschichte der Familie Brasch geht also weiter.

    Filmstills

    Marion Brasch

     

    Kinostart: 16. August 2018

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    Filmstills

    Katharina Thalbach

     

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    Biografien

    ANNEKATRIN HENDEL ist Autorin, Regisseurin und Produzentin. In Berlin geboren und aufgewachsen, arbeitete Annekatrin Hendel nach Abschluss eines Designstudiums freiberuflich als Szenenbildnerin am Theater und für Filme. 2004 gründete sie die Filmproduktionsfirma It Works! Medien GmbH, deren Geschäftsführerin sie ist. Ihren Durchbruch als Regisseurin hatte sie 2011 mit dem Dokumentarfilm »Vaterlandsverräter« (u.a. Grimmepreis). Es folgten die preisgekrönten Dokumentarfilme »Anderson« (2013), »Fassbinder« (2015) und »Fünf Sterne« (2017). Annekatrin Hendel ist Mitglied des Vorstandes der Deutschen Filmakademie und hat zwei Kinder.

    Filmografie Regie & Produktion (Auswahl)

    2018  FAMILIE BRASCH (Buch/Regie), Kino-Dokumentarfilm, UA : Filmfest München
    2017  FÜNF STERNE (Buch/Regie/Kamera/Ton/Produktion), Kino-Dokumentarfilm, UA : Berlinale Panorama, Vorauswahl Deutscher Filmpreis
    2015  FASSBINDER (Buch/Regie/Produktion), Kino-Dokumentarfilm, UA : IDFA
    2013  ANDERSON (Buch/Regie/Produktion), Kino-Dokumentarfilm, UA : Berlinale Panorama
    2011  VATERLANDSVERRÄTER (Buch/Regie/Produktion), Kino- Dokumentarfilm, UA : Berlinale Perspektive, Grimme-Preis 2013 u.v.m.
    2011  FLAKE - MEIN LEBEN (Buch/Regie und Produktion) Dokumentation, ZDF /Arte, nominiert für den Grimme-Preis 2012
    2008  MIT FANTASIE GEGEN DEN MANGEL (Buch/ Regie/Produktion) Dokumentation, RBB

     

    Filmografie Produktion (Auswahl)

    2018  STRAY DOGS von Levin Peter und Elsa Kremser, Kino-Dokumentarfilm
    2017  ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas, Kino-Dokumentarfilm
    2015  DAS GEHEIMNIS DER DIGEDAGS von Joseph Lippok und Maria Wischnewski, Dokumentation RBB
    2014  AM ANFANG von Josephine Links, Kino-Dokumentarfilm
    2013  ZONENMÄDCHEN von Sabine Michel, Kino-Dokumentarfilm
    2011  TAKE A PICTURE von Sabine Michel, Dokumentation, Arte
    2011  DER GENTLEMANBOXER HENRY MASKE von Sabine Michel, Dokumentation, Arte
    2011  POLLY ON THE ROCKS von Biljana Garvanlieva, Dokumentation, 3sat
    2011  DIE FOTOGRAFIN SIBYLLE BERGEMANN von Sabine Michel, Dokumentation, ZDF /Arte, zwei Grimme-Preise 2012
    2010  LIEBE PAULINE von Sabine Michel, Dokumentation, 3Sat
    2007  ALLEALLE von Pepe Planitzer, Kino-Spielfilm mit Milan Peschel, UA : Berlinale Perspektive
    2006  MADE IN GDR von Olaf Kaiser, Kino-Dokumentarfilm
    2004  ZUR ZEIT VERSTORBEN von Thomas Wendrich, Kurzspielfilm, nominiert für den Deutschen Filmpreis, zahlreiche Hauptpreise bei deutschen Festivals

     

     

    HORST BRASCH (1922-1989), Ehemann von Gerda, Vater von Thomas, Klaus, Peter und Marion Brasch. Sohn einer jüdischen Fabrikantenfamilie. Wächst bei seinem Stiefvater Curt Thesing in Bichl (Oberbayern) auf, konvertiert zum Katholizismus. Ab 1936 Benediktiner-Klosterinternat und Gymnasium in Ettal. 1939 mit einem Kindertransport nach Großbritannien emigriert, kurzzeitig in Kanada interniert. 1939/40 Besuch einer technischen Fachhochschule, danach bis 1946 Werkzeugmacher in London. 1942-45 Mitbegründer und Vorsitzender der FDJ Großbritannien. Lernt dort auch seine spätere Frau Gerda kennen. 1944 Beitritt zur KPD . 1946 Übersiedlung in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) . Politische Karriere in der DDR , u.a. 1966-69 als stellvertretender Kulturminister. 1971-75 2. Sekretär der SED-Bezirksleitung in Karl-Marx-Stadt. Danach Generalsekretär der Liga für Völkerfreundschaft. Stirbt im August 1989, kurz vor dem Rücktritt Honeckers und dem Fall der Mauer.

    GERDA BRASCH (1921-1975), geb. Gerda Wenger, Ehefrau von Horst, Mutter von Thomas, Klaus, Peter und Marion Brasch. Wächst in Wien auf, emigriert mit ihrer jüdischen Familie 1938 nach Großbritannien, wo sie später Horst Brasch kennenlernt. 1944-1946 schreibt sie Beiträge für die »Freie Tribüne«. 1945 Heirat und Geburt des ersten Sohnes, folgt ihrem Mann ein Jahr später in die SBZ . Arbeitet auch in der DDR journalistisch, u.a. für die Zeitung und das Fernsehen.

    THOMAS BRASCH (1945-2001). Kommt mit Mutter Gerda in die SBZ. Wird von Vater Horst auf der Kadettenschule der Nationalen Volksarmee (NVA) angemeldet (1956-60). 1963 Abitur, danach u.a. Arbeit als Schriftsetzer bis zum Studium der Journalistik in Leipzig von 1964-65. Später Studium der Dramaturgie an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg 1966-68, beide Male vorzeitig exmatrikuliert. 1966 erste Theaterinszenierung an der Volksbühne Ost-Berlin, die im selben Jahr verboten wird. 1968 Geburt des Sohnes Benjamin (Mutter ist Bettina Wegner), wegen Verteilen von Flugblättern gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die CSSR inhaftiert, nach 77 Tagen auf Bewährung entlassen. Arbeitet als Fräser, ab 1972 als freier Schriftsteller. 1976 Erstunterzeichner der Resolution gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann, übersiedelt mit Katharina Thalbach und deren Tochter Anna nach West-Berlin, wo 1977 der Sammelband »Vor den Vätern sterben die Söhne« erscheint. 1978 Ernst-Reuter-Preis. 1981 läuft der von ihm inszenierte Film »Engel aus Eisen« im Wettbewerb von Cannes, 1982 wird er mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. 1983/84 Aufenthalt in Zürich. 1984 Beginn der Arbeit am Drehbuch zum Film »Der Passagier«, der 1988 ebenfalls im Wettbewerb von Cannes uraufgeführt wird. Erhält 1987 den Kleist-Preis. Nach dem Mauerfall Arbeit am Mammutprojekt »Mädchenmörder Brunke« aus dem 1999 eine kurze Prosafassung veröffentlicht wird. Schreibt bis zum Tod Gedichte und übersetzt Stücke von Shakespeare.

    KLAUS BRASCH (1950-1980). Bereits als 14-jähriger Schüler von der Staatssicherheit der DDR beobachtet. Vorbestraft wegen Befehlsverweigerung beim Militärdienst. Beendet 1973 seine Ausbildung an der Schauspielschule Berlin. Es folgen Theaterengagements in Neustrelitz, Schwerin und Berlin sowie Rollen in DDR-Fernsehfilmen und in DEFA-Spielfilmen, u.a. in »Jakob der Lügner« (1974), »Zünd an, es kommt die Feuerwehr« (1979) und »Solo Sunny« (1980). Er stirbt während der Dreharbeiten an »Schwarzes Gold« an einem Alkohol- und Schlaftabletten-Cocktail.

    PETER BRASCH (1955-2001). Nach dem Abitur 1974 Germanistikstudium in Leipzig bis zur Exmatrikulation 1976 wegen Protest gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann. Danach als Packer und Buchhändler in Leipzig tätig. Ab 1978 in Berlin Arbeit als Dramaturg, Regisseur und Hörspielautor beim Rundfunk der DDR. 1980-89 entstehen zahlreiche Hörspiele und Schallplattentexte für Kinder. Nach 1989 freier Schriftsteller, schreibt Gedichte, Theaterstücke und Prosa, u.a. erscheint der Roman »Schön hausen« (1999). Theaterarbeit u.a. am Renaissance Theater Berlin und an der Freien Volksbühne.

    MARION BRASCH (geb. 1961). Nach dem Abitur Ausbildung zur Schriftsetzerin, später Arbeit in einer Druckerei und bei Verlagen. 1987-92 zunächst Musikredakteurin, später auch Moderatorin und Autorin beim Jugendradiosender DT6 4. Seit 1997 freiberuflich bei Radio Eins (RBB). Veröffentlicht »Ab jetzt ist Ruhe - Roman meiner fabelhaften Familie« (2012), den Roman »Wunderlich fährt nach Norden« (2014), »Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot« (2016). Autorin und Regisseurin mehrerer Theaterabende über ihre Familie (z.T. zusammen mit ihrer Tochter Lena).

    LENA BRASCH (geb. 1993), Tochter von Marion Brasch und Jürgen Kuttner. Autorin, Regieassistentin am Deutschen Theater Berlin. Einrichtung der Stückcollagen »Die Brüder Brasch« (mit Marion Brasch, DT Berlin) und »Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin - Ein Abend für Thomas Brasch« (ebenda).

    BENJAMIN SCHLESINGER (geb. 1968), Sohn von Bettina Wegner und Thomas Brasch. Wenig Kontakt zum Vater. Die Mutter heiratet 1970 den Schriftsteller und Journalisten Klaus Schlesinger. Ende der 1980er Beleuchter bei Filmen von Thomas Brasch.

    DR. JOCHEN FLEISCHHACKER (geb. 1951), Sohn von Lisl Wenger, der Schwester von Gerda Brasch. Als Bevölkerungswissenschaftler Lehrtätigkeit an der HTW Berlin und für das Brandenburgische Bildungswerk für Medizin und Soziales in Potsdam. Seit 2016 im Ruhestand.

    KATHARINA THALBACH (geb. 1954), Tochter von Sabine Thalbach und Benno Besson, Mutter von Anna Thalbach. Spielt schon als Kind am Theater und im Film mit. 1966 Schülerin von Helene Weigel am Berliner Ensemble, wo sie 1969 in Erich Engels Inszenierung der Dreigroschenoper von Brecht/ Weill als Polly ihren Durchbruch hat. Nach dem Abitur Engagement an der Volksbühne (1971-74), ab 1975 wieder am Berliner Ensemble. In den 1970ern zahlreiche Rollen in DDR-Filmen, u.a. »Lotte in Weimar« (1975) und »Die Leiden des jungen Werthers« (1976). Nach ihrem Protest gegen die Biermann-Ausbürgerung Übersiedlung nach West-Berlin, zusammen mit ihrem damaligen Partner Thomas Brasch. Theaterengagements in Berlin, Köln und Zürich, Gastrollen an vielen Theatern im deutschsprachigen Raum. 1980 »Darstellerin des Jahres« der Theater-Heute-Kritiker. Als Filmschauspielerin in Westdeutschland etablierte sie sich u.a. durch ihre Rollen in »Das zweite Erwachen der Christa Klages« (1978), »Die Blechtrommel« (1979) sowie Hauptrollen in Thomas Braschs Spielfilmen »Engel aus Eisen« (1980), »Domino« (1982) und »Der Passagier - Welcome to Germany« (1988). Daneben als Synchron- und Hörbuchsprecherin aktiv. Seit Ende der 1980er Jahre als Theaterregisseurin tätig. Diverse Auszeichnungen, u.a. Darstellerinnenpreis des Filmfestivals Locarno (1983), Filmband in Gold beim Deutschen Filmpreis (1987), Konrad-Wolf-Preis (1991), Verdienstkreuz am Bande (1996), Carl-Zuckmayer-Medaille (1997), Deutscher Schauspielerpreis für das Lebenswerk (2012), Deutscher Hörbuchpreis für das Lebenswerk (2014), Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (2015).

    BETTINA WEGNER (geb. 1947), Liedermacherin und Lyrikerin, Mitte der 1960er Partnerin von Thomas Brasch, Mutter des gemeinsamen Sohns Benjamin (geb. 1968). 1966-68 Schauspielstudium, aufgrund ihres Protestes gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die CSSR exmatrikuliert, wegen »staatsfeindlicher Hetze« verhaftet und zu einem Jahr und sieben Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. 1970-82 verheiratet mit Klaus Schlesinger. 1971-72 Ausbildung als Sängerin am Zentralen Studio für Unterhaltungskunst. Mehrfach Konflikte mit den Zensurbehörden der DDR. 1979 LP »Sind so kleine Hände«, von CBS in West-Berlin aufgenommen (Goldene Schallplatte). Berufsverbot in der DDR , Auftritte in Westeuropa. 1982 erscheint das Album »Traurig bin ich sowieso«, zeitgleich der gleichnamige Lyrik- und Liedertextband bei Rowohlt. 1983 Ausbürgerung. 1985-92 Zusammenarbeit mit Peter Meier. 1996 Thüringer Kleinkunstpreis. 2017 erscheint die 5-CD-Box »Was ich zu sagen hatte - 120 Lieder aus 50 Jahren«.

    URSULA ANDERMATT (geb. 1957), Schweizer Schauspielerin, ausgebildet an der Schauspielakademie in Zürich. 1982-2000 Engagement beim Theater am Neumarkt in Zürich, zwischendurch an verschiedenen Theatern tätig, u.a. am Schauspielhaus Zürich und am Schillertheater Berlin. In Thomas Braschs Film »Der Passagier - Welcome to Germany« (1988) spielt sie ihre erste Filmhauptrolle, seitdem ist sie regelmäßig im deutschen und Schweizer Fernsehen zu sehen (aktuell in der SRF-Serie »Die Bestatter«). Heute lebt sie in Berlin und Zürich, designt Taschen und stellt diese als Unikate in Handarbeit her (Label »Andermatt Berlin«).

    CHRISTOPH HEIN (geb. 1944), bekommt als Pfarrerssohn an Ost-Berliner Schulen keinen Abitur-Platz, besucht deshalb bis zum Mauerbau 1961 ein Gymnasium in West-Berlin. Arbeit danach in verschiedenen Nebenberufen. 1964 Abitur an der Abendschule. Lernt Thomas Brasch kennen und fasst wie er den Entschluss, Schriftsteller zu werden. 1967-71 Studium der Philosophie in Leipzig und Berlin. 1968, nach Beteiligung an einer Flugblattaktion gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die CSSR , Überwachung durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR . Dramaturg und Autor an der Volksbühne in Ost-Berlin, seit 1979 freier Schriftsteller. Erlangt Bekanntheit durch die Novelle »Der fremde Freund«, die 1982 zunächst in der DDR und 1983 unter dem Titel »Drachenblut« in der BRD erscheint. Neben seinen Stücken entstehen zahlreiche Prosatexte, u.a. der Roman »Horns Ende« (1985), die Erzählung »Der Tangospieler« (1989), die Autobiografie »Von allem Anfang an« (1997), der Roman »Willenbrock« (2000, später von Andreas Dresen verfilmt), »Landnahme« (2004) und »Trutz« (2017). Von 1998-2000 ist er Präsident des ersten gesamtdeutschen PEN-Clubs. Auszeichnungen u.a.: Walter-Hasenclever-Literaturpreis (2008), Eichendorff-Literaturpreis (2010), Uwe-Johnson-Preis (2012), Internationaler Stefan-Heym-Preis (2013), Grimmelshausen-Literaturpreis (2017).

    FLORIAN HAVEMANN (geb. 1952), Sohn des DDR-Regimekritikers Robert Havemann, freundet sich als 14-jähriger mit Thomas Brasch an. Nimmt 1968 an den Protesten gegen die gewaltsame Beendigung des Prager Frühlings teil und wird wie Thomas Brasch, wie sein Bruder Frank und andere Freunde verhaftet. Als einziger erhält er keine Bewährung, verbüßt eine Haftstrafe im Jugendgefängnis Luckau. 1971 Flucht in den Westen. Studium an der Westberliner HdK (Bühnenbild). Schreibt Theaterstücke wie »Speer« und »Rosa«, komponiert Theater- und Kammermusiken. 2005-11 Herausgeber der »Zeitschrift für unfertige Gedanken«. Politisches Engegement bei der PDS , Berufung als Laienrichter an das Verfassungsgericht des Landes Brandenburg. 2007 erscheint sein Roman »Havemann«, der vom Verlag auf Grund von Klagen zunächst zurückgezogen, dann geschwärzt und schließlich 2008 in gekürzter Version erneut erscheint.

    JOACHIM VON VIETINGHOFF (geb. 1941), deutscher Filmproduzent. 1959-62 Ausbildung zum Pressefotograf am Münchener Institut für Bildjournalismus, danach bei der internationalen Agentur Keystone tätig, ab 1966 bei verschiedenen Filmproduktionen. Seit Gründung der »Von Vietinghoff Film Produktion GmbH« in München Produktion von mehr als 70 Spiel-, Fernseh- und Dokumentarfilmen, u.a. preisgekrönte Filme wie »David« von Peter Lilienthal (1979), »Engel aus Eisen« (1980) und »Der Passagier - Welcome to Germany« (1988) von Thomas Brasch, »Laputa« von Helma Sanders Brahms (1986), »Ardiente Paciencia« von Antonio Skarmeta, »Wedding« von Heiko Schier (1989), »Satanstango« (1994) und »The Man from London« (2007) von Béla Tarr. 1983-2001 Berater der Auswahlkommission für den Berlinale-Wettbewerb, Dozent, Mitgründer der »Schätze des deutschen Films GmbH«. 2001 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

    ALEXANDER POLZIN (geb. 1973 Berlin), Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer, seit 1991 freischaffender Bildhauer, Maler, Graphiker und Bühnenbildner. Arbeitsaufenthalte in Israel, Schweiz und den USA . Präsentation am Getty Center Los Angeles, zahlreiche Einzelausstellungen in Israel, Ungarn, Rumänien, Frankreich, Schweiz, Italien, USA . Als Bühnenbildner tätig (u.a. Staatsoper Berlin, Staatsschauspiel Schwerin, Schauspiel Frankfurt, Deutsches Theater Berlin, Deutsche Oper am Rhein). Gastprofessuren an der ETH Zürich und der University of California in Santa Cruz/ USA . Skulpturen im öffentlichen Raum, u.a. »Der gefallene Engel« vor dem Kollegium Helveticum Zürich, Giordano-Bruno-Denkmal am Potsdamer Platz Berlin und »Das Paar« an der Opéra National de Paris. In den 1990ern mit Thomas Brasch befreundet, schafft für dessen Grab auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof eine Skulptur.

    PETRA SCHRAMM (geb. 1954), Malerin, Zeichnerin und Kunstpädagogin. Macht an der Humboldt Universität zu Berlin ihren Abschluss als Lehrerin für Kunst und Deutsch. Nach ihrer Entlassung aus dem Schuldienst Arbeit als Privatsekretärin bei Christa und Gerhard Wolf (1983-90). Seit 1986 autodidaktische Künstlerin. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. 1990-96 zusammen mit anderen Künstlern Aufbau und Organisation der Werkstatt-Galerie Wilfriede Maaß. 1993-2001 Lebensgemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit mit Peter Brasch, mehrere gemeinsame Veröffentlichungen. Seit 2004 unterhält sie eine Malschule für Kinder und Erwachsene.

     

    Credits

    Familie Brasch

    ein Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel
    DE 2018, 103 Min., deutsche OF

    Kinostart: 16. August 2018

    Buch und Regie  Annekatrin Hendel
    Kamera  Thomas Plenert
    Martin Farkas
    Buch und Montage  Jörg Hauschild
    Illustration  Leif Heanzo
    Voice Over Roman   Marion Brasch
    Sprecherin  Malou Hendel
    Ton  Jörg Theil
    Sarah Meyers
    Miroslav Babic
    Nic Nagel
    Zusätzliche Kamera  Uwe Mann
    Holly Tischman
    Herstellungsleitung  Heike Günther
    Produktionskoordination  Lisa Elstermann
    Postproduktion Supervisor  René Hendel
    Color Grading/ Titeldesign  Till Beckmann
    Sounddesign  Jörg Theil
    Mischung  Michael Kaczmarek
    Produktionsassistenz  Heike Hetmanczyk
    Wissenschaftliche Beratung  Martina Hanf
    Redaktion  Jens Stubenrauch rbb
    Simone Reuter swr
    Martin Hübner mdr
    Koproduzent  Joachim von Vietinghoff
    Produzentin  Annekatrin Hendel

     

    eine Produktion von IT WORKS! MEDIEN
    in Koproduktion mit Von Vietinghoff Filmproduktion

    eine Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, dem Südwestrundfunk
    und dem Mitteldeutschen Rundfunk

    gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg, Deutscher Filmförderfonds,
    Mitteldeutsche Medienförderung

    mit Unterstützung der Villa Aurora/Thomas-Mann-Haus, Akademie der Künste,
    The Grand Ahrenshoop, Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop

    im Verleih der Edition Salzgeber

     

    mit

    Marion Brasch
    Katharina Thalbach
    Christoph Hein
    Florian Havemann
    Bettina Wegner
    Ursula Andermatt
    Joachim von Vietinghoff
    Alexander Polzin
    Petra Schramm
    Lena Brasch
    Jochen Fleischhacker
    Benjamin Schlesinger

    und anderen

     

     

    Poster